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Lernen mit dem klassischen Karteikartensystem (PrismaCards, PCards) ^Beim Karteikartensystem wird für jede Vokabel bzw. jede Frage / Antwort eine Karteikarte angelegt und in eine Box gelegt. Abhängig davon, wie oft eine Karteikarte richtig gewusst werden soll, werden noch mehrere leere Boxen angelegt. In der Box 0 sind alle Karteikarten, die nicht mehr gelernt werden. In der Box 9 sind die Karteikarten, die noch am meisten gelernt werden müssen. Neue Karteikarten sollten in eine Box zwischen 3 und 6 gelegt werden.
Beim Lernen nimmt man eine Karteikarte aus einer der Boxen. Um einen gleichmäßigen Lernfortschritt zu gewährleisten, sollte immer mit Karteikarten aus der höchsten Box begonnen werden.
Wird die Antwort gewusst, wandert die Karteikarte in die nächstniedrigere Box (z:B. von Box 7 in die Box 6), wird sie nicht gewusst kommt die Karteikarte in die nächsthöhere Box. Dadurch wandern die Karteikarten, die man schon beherrscht, sehr rasch in die Box 0 und müssen nicht mehr gelernt werden.
Um das Wissen langfristig zu festigen, sollten nach einer Woche und nach einem bis zwei Monaten noch einmal alle Karteikarten in die Box 1 geschoben werden. Anschließend werden sie so lange geübt und abgefragt, bis sie wieder alle in der Box 0 sind. Karteikarten-System nach Dr. Sebastian Leitner (PrismaCards, MCards, iMCards) ^Beim klassischen Karteisystem sind die einzelnen Fächer (Boxen) alle gleich groß. Beim System nach Dr. Sebastian Leitner ist das nicht so, im ersten Fach passen nur sehr wenige Karteikarten, die höheren Fächer werden dann immer größer. Der Grund dafür ist ein Arbeitsprinzip unseres Gedächtnisses. Es vergisst am Anfang sehr viel, und je länger man etwas weiß desto unwahrscheinlicher wird es das wir es wieder vergessen.
Da jedes Fach erst dann bearbeitet wird, wenn es voll ist, wiederholen wir den Stoff nach immer längeren Zeitabständen. Dadurch wird der Lernstoff auf den Karteikarten immer dann wiederholt, wenn er zu verblassen droht. Und wenn man eine Karteikarte im letzten Fach nach langer Zeit richtig beantworten kann, dann ist die Wahrscheinlichkeit sie nicht mehr zu vergessen sehr hoch.
Der Karteikasten besteht aus mehreren verschieden großen Fächern, in denen sich Karteikarten mit dem zu lernenden Stoff befinden. Der Karteikasten wird in 5 Fächer aufgeteilt. Jedes Fach kann eine bestimmte Anzahl von Karteikarten aufnehmen. Im ersten Fach sind es 30 Karteikarten, im zweiten 60, im dritten 150 und so weiter.
Zunächst werden in die erste Box 30 unbekannte Karteikarten gefüllt. Nun wird die erste Karteikarte vom der ersten Box genommen und abgefragt. Ist diese richtig beantwortet, kommt sie in die zweite Box. Wurde sie falsch beantwortet, kommt sie als letzte Karte in die erste Box zurück.
Irgendwann hat die zweite Box mehr als 60 Karteikarten. Dann wird aus dieser Box eine Karteikarte geprüft. Wird eine wiederholte Karte aus Box 2-4 aber nicht mehr beherrscht, geht sie automatisch wieder in die erste Box zurück, um erneut den weiten Weg ins Langzeitgedächtnis anzutreten. Auf diese Weise werden einmal gekonnte Karteikarten in gewissen Abständen wiederholt, bis sie in Box 5 landen. Erweiterungen in PrismaCards/MCards/iMCards/SmartCards zum System nach Dr. Sebastian LeitnerGut-ZählerJedes Mal wenn eine Karteikarte von Box 4 in die Box 5 wandert, wird dieser Zähler erhöht. Erst nach dem Auffrischen (Karten aus Box 5 in Box 4 schieben) wird diese Karteikarte dann nochmal abgefragt. Ist alles OK erhöht sich der Zähler wieder, bei falscher Antwort wird der Zähler gelöscht. Er ist also ein Kriterium wie sicher Karteikarten auch nach langer Zeit noch beherrscht werden.
Schlecht-ZählerDieser Zähler erhöht sich, wenn eine Karteikarte aus Box 2-4 nicht gewusst wird. Er ist ein klares Merkmal für Karteikarten die schwer zu lernen sind. Damit das normale anfängliche Lernen nicht mit eingeht, wird der Zähler bei falschen Antworten von Karteikarten aus Box 1 nicht erhöht.
Das System nach Leitner bietet zwei große Vorteile:
Vergleich zwischen PCards und MCards/iMCards/SmartCards ^PCards arbeitet nach dem klassischen Karteikartensystem, MCards und SmartCards nach dem von Dr. Sebastian Leitner. PCards und MCards laufen am PDA/Organiser unter Windows Mobile oder PalmOS. SmartCards is für SmartPhones mit Windows Mobile ohne Touch-Screen.
Anwendungs-Szenarien für die verschiedenen Karteikarten-Programme ^Hier werden verschiedene mögliche Szenarien aufgezeigt: Lernen nur am PCBenötigt wird die Vollversion von PrsmaCards. Damit können eigene Karteikarten erstellt und diese nach einem der beiden vorgestellten Lernsystem gelernt werden. Zusätzlich können auch schon fertige Datenbanken mit Karteikarten für verschiedene Sprachen und Themen gekauft werden. ![]() Zuerst sollte eine Entscheidung zugunsten eines der beiden Lernsysteme gefällt werden. Damit ist dann auch klar welches der Programme benötigt wird (PCards oder MCards am PDA, SmartCards für das SmartPhone). Beide Programme sind gratis. Mit den Programmen können Karteikarten angelegt und geändert werden, aber am PDA ist das nicht sehr effektiv. Als Abhilfe bietet es sich an einige der zusätzlichen Datenbanken mit Karteikarten für verschiedene Sprachen und Themen zu erwerbden. ![]()
Benötigt wird die Vollversion von PrsmaCards. Damit können eigene Karteikarten erstellt und diese nach einem der beiden vorgestellten Lernsystem gelernt werden. ![]()
You 2 Software bietet eine breite Palette von Möglichkeiten ihr Wissen möglichst effizient zu erweitern. Einiges davon ist gratis, anderes ist Shareware. Wie immer sie sich entscheiden, sie können alle Programme probieren (es gibt nur kleine Einschränkungen) um zu sehen ob unser Angebot überzeugend ist und ihren Bedürfnissen entspricht. |